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Entbuschung brachgefallener Streuwiesen
Zahlreiche Falter sind auf traditionell bewirtschaftete, blütenreiche Streuwiesen angewiesen. Viele Streuwiesen im Gebiet werden jedoch seit Jahren nicht mehr bewirtschaftet und verbuschen zunehmend. Damit sie ihre Lebensraumfunktion für die Tagfalter nicht verlieren, werden auf etwa 3 ha aufgekommene Gehölze entfernt und auf eine regelmäßige Mahd vorbereitet.
Optimierung der Pflege
Ziel ist es, ein möglichst vielfältiges Nutzungsmosaik zu erhalten und damit für die seltenen Tagfalter und Pflanzenarten im Gebiet optimale Verhältnisse zu schaffen. Hierfür sind verschiedene, angepasste Pflegevarianten erforderlich.
In Absprache mit den Grundeigentümern wird für die einzelnen Flächen jeweils eine optimierte Lösung entwickelt. Gleichzeitig werden die Förderverträge für die Flächen den jeweiligen Erfordernissen angepasst.
Die praktische Umsetzbarkeit sowie der Erfolg der angewandten Pflegevarianten werden in einem „best-practice guide“ dokumentiert.
Vermehrung und Auspflanzung von charakteristischen Streuwiesenpflanzen
Verarmte Streuwiesen und Entwicklungsflächen sollen sich möglichst schnell wieder zu artenreichen Beständen entwickeln. 30 Pflanzen aus dem Gebiet werden deshalb beerntet, vermehrt und als „Initialzündung“ auf die verschiedenen Flächen ausgepflanzt.
Spezialgerät zur Streuwiesenpflege
Die teilweise sehr nassen und empfindlichen Streuwiesen können mit herkömmlichem Gerät teilweise nicht mehr bewirtschaftet werden und verbrachen. Um auch diese Flächen künftig schonend und effizient pflegen zu können, ist der Ankauf eines speziellen Mähgeräts geplant.
Auch in weiteren Schutzgebieten der Region sind schwer zu pflegende Wiesen zunehmend durch Nutzungsaufgabe gefährdet. Auch hier soll das Mähgerät zum Einsatz kommen.
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